Umstiegsanleitung

Umstieg von Booking.com (Extranet) auf FrontDesk

Sie führen alles über das Booking.com-Extranet? Laden Sie die Reservierungsliste herunter und importieren Sie sie: FrontDesk erkennt die Booking.com-Spalten.

1. Export aus Booking.com (Extranet)

  1. Öffnen Sie im Booking.com-Extranet den Reiter Reservierungen.
  2. Wählen Sie Anreisen ab heute und laden Sie die Liste herunter (Excel).
  3. Behalten Sie die Status-Spalte: FrontDesk liest sie und sortiert Stornierungen und No-Shows selbst aus.
  4. Ergänzen Sie eine Spalte mit der Zimmernummer, wenn Sie mehrere Zimmer derselben Kategorie haben (siehe unten).

Menünamen ändern sich je nach Version und Tarif von Booking.com (Extranet): Sehen Ihre anders aus, suchen Sie die Buchungsliste oder den Buchungsbericht mit einer Export-Schaltfläche. Wir stehen in keiner geschäftlichen Verbindung zu Booking.com (Extranet).

2. Import in FrontDesk

Laden Sie die Datei unter Import hoch. FrontDesk erkennt das Booking.com (Extranet)-Format an den Spaltenköpfen und füllt die Zuordnung unten vor; jede Spalte können Sie vor dem Bestätigen ändern.

Feld in FrontDesk
Erkannte Booking.com (Extranet)-Spalte
Vollständiger Name
guest name(s)booked by

Wird automatisch in Vor- und Nachname getrennt („Müller, Anna“ oder „Anna Müller“), wenn die Datei keine eigene Vornamen-Spalte hat.

Telefon
phone number
Zimmer
unit typerooms
Anreisedatum
check-in
Abreisedatum
check-out
Erwachsene
adults
Kinder
children
Bemerkungen
remarks
Gesamtbetrag
price

Groß-/Kleinschreibung und überflüssige Leerzeichen zählen nicht; stehen mehrere Spaltenköpfe da, gewinnt der erste, der in der Datei vorkommt.

Besonderheiten von Booking.com (Extranet)

  • • Der Booking.com-Export enthält keine Zimmernummer, nur die Zimmerkategorie. Benennen Sie Ihre Zimmer in FrontDesk wie die Booking.com-Kategorien (wenn es je eines pro Kategorie gibt) oder tragen Sie die Zimmernummer vor dem Import in die Datei ein.
  • • Die echte E-Mail des Gastes kommt nicht mit: Booking.com schreibt sie nicht in diesen Export. Telefon und besondere Wünsche schon.
  • • Die Datei enthält nur Booking.com-Buchungen. Direktbuchungen, Telefonbuchungen und andere OTAs brauchen eine eigene Datei.

So verhält sich der Import

  • Legen Sie zuerst Ihre Zimmer in FrontDesk an. Die Zimmer-Spalte muss genau dem Namen eines Zimmers entsprechen (Groß-/Kleinschreibung egal); eine Zeile mit unbekanntem Zimmer wird übersprungen, der Grund wird angezeigt.
  • Anreise, Abreise und ein Gastname (Vorname, Nachname oder vollständiger Name) sind Pflicht. Datumsangaben mit Uhrzeit („03.10.2026 14:00“) und im Format Tag/Monat werden automatisch umgewandelt.
  • Keine doppelten Gäste: Sie werden an der E-Mail erkannt, sonst an Vor- plus Nachname; ein Stammgast behält eine einzige Karteikarte.
  • Eine Zeile, die sich mit einer bestehenden Buchung im selben Zimmer überschneidet, wird abgelehnt: Wer dieselbe Datei zweimal importiert, erzeugt keine Dubletten.
  • Formate: .xlsx, .xls oder .csv, erstes Tabellenblatt, eine Buchung pro Zeile, Spaltenköpfe in der ersten Zeile.
  • Nichts wird geschrieben, bevor Sie bestätigen: Sie sehen das erkannte Format, die Spaltenzuordnung (änderbar) und eine Vorschau der ersten Zeilen.

Was nicht mitkommt

Der Import bringt Gäste und Buchungen. Der Rest bleibt in Booking.com (Extranet) oder wird neu eingerichtet:

  • Ratenpläne und Saisons: Der Gesamtbetrag des Aufenthalts kommt mit, wenn der Export eine Preisspalte hat (zugeordnet zu Gesamtbetrag, gelesen in der Währung des Betriebs); Ratenpläne, Saisons und Zahlungshistorie nicht. Preise für neue Buchungen legen Sie in FrontDesk an.
  • Zahlungen, Anzahlungen und hinterlegte Karten: Karten-Token gehören dem Zahlungsanbieter des alten Systems und lassen sich nicht übertragen. Bereits kassierte Anzahlungen bleiben auf dem alten Konto; vermerken Sie sie an der Buchung.
  • Folios, Rechnungen und Leistungshistorie: FrontDesk beginnt einen eigenen Nummernkreis. Bewahren Sie den Export oder die Rechnungs-PDFs des alten Systems für Steuerberater und gesetzliche Aufbewahrungsfristen (GoBD) auf.
  • Status und Herkunft der Buchung: Jede Zeile wird eine bestätigte Buchung mit Herkunft „Excel-Import“. Stornierte Buchungen und No-Shows werden automatisch aussortiert, wenn die Datei eine erkannte Status-Spalte hat; entfernen Sie bereits abgereiste Aufenthalte vor dem Import, sonst kommen sie als bestätigt an.
  • Meldeschein-Daten, Ausweisnummer, Staatsangehörigkeit und Geburtsdatum: In die Gästekartei gelangen nur Name, E-Mail und Telefon.
  • Channel-Manager und OTA-Anbindungen: in FrontDesk neu einrichten, über Channex (bidirektional, separates Abo) oder per iCal-Kalender, mit neuer Zuordnung der Zimmertypen.
  • Zimmer, Kategorien, Ratenpläne, Restriktionen, Benutzer, Housekeeping-Historie und Berichte: werden in FrontDesk eingerichtet; der Import legt nur Gäste und Buchungen an.

Und falls Sie FrontDesk eines Tages verlassen: Einstellungen → Datenexport lädt Buchungen, Gäste, Rechnungen und Zahlungen als Excel oder CSV herunter, für einen Betrieb oder die ganze Gruppe, in jedem Tarif. Ohne Ticket, ohne Gebühr, ohne Wartezeit.

Wie lange es dauert

Pension, Ferienwohnung, kleines Hotel (bis ca. 20 Zimmer)

30 bis 60 Minuten

Zimmer anlegen, kommende Buchungen exportieren, importieren. Die meiste Zeit geht in Zimmer und Preise, nicht in die Datei.

Mittleres Hotel (20 bis 150 Zimmer)

Ein halber Tag

Dieselben Schritte; exportieren Sie monats- oder quartalsweise, damit abgelehnte Zeilen schnell korrigiert sind, und schalten Sie die Kanäle am Umstiegstag um.

Großes Hotel oder Hotelgruppe

Etwa ein Tag pro Betrieb

Der Import arbeitet im geöffneten Betrieb: einer nach dem anderen, beginnend mit einem Pilothaus. Belegungsplan gegen das alte PMS prüfen, dann weiter. Kanäle und Mitarbeiterkonten brauchen mehr Zeit als die Datei.

Schätzungen für den ganzen Wechsel, keine Messungen: Der Import der Datei selbst dauert wenige Minuten.

Häufige Fragen

Brauche ich ein PMS, wenn ich schon das Extranet nutze?

Sobald Sie über mehrere Kanäle verkaufen oder direkt buchen lassen, sieht das Extranet nur seine eigenen Buchungen. Ein PMS bündelt Buchungen, Gäste, Rechnungen und Zimmerstatus an einem Ort.

Werden Kartendaten übertragen?

Nein. Die im Extranet angezeigten Karten bleiben bei Booking.com und gehen weder in den Export noch in den Import.

Wer übernimmt nach dem Umstieg den Channel-Manager?

FrontDesk hat keinen eingebauten Channel-Manager: Es verbindet sich bidirektional mit Booking.com, Airbnb, Expedia und weiteren OTAs über Channex (separates Abo) oder gleicht die Verfügbarkeit per iCal-Kalender ab. Am besten schalten Sie die Kanäle am selben Tag wie den Import um.

Kann ich den Import testen, bevor ich mich festlege?

Ja. Die 14-tägige Testphase braucht keine Kreditkarte und enthält den Import: Legen Sie zwei, drei Zimmer an, laden Sie einen echten Export hoch und prüfen Sie das Ergebnis im Belegungsplan. Die Demo zeigt ein Beispielhotel ganz ohne Konto.

Testen Sie den Import mit Ihrer Booking.com (Extranet)-Datei

Die Demo läuft auf einem Beispielhotel, ohne Formular und ohne Verkaufsgespräch; die 14-tägige Testphase braucht keine Kreditkarte.