Die Auslastung (Occupancy Rate) ist der Prozentsatz der verkauften Zimmernächte im Verhältnis zu den verfügbaren Zimmernächten in einem bestimmten Zeitraum. Berechnet wird sie als: verkaufte Nächte ÷ verfügbare Nächte × 100.
Beispiel: Bei 20 Zimmern über 30 Tage (600 verfügbare Zimmernächte) und 360 verkauften Nächten liegt die Auslastung bei 60 %. Sie ist der intuitivste Indikator dafür, wie "voll" der Kalender ist, sagt allein aber nichts über das erzielte Preisniveau aus: Eine sehr hohe Auslastung bei zu niedrigen Raten ist wirtschaftlich nicht automatisch ein gutes Ergebnis.
In der DACH-Hotellerie wird die Auslastung häufig zusätzlich nach Zimmerkategorie oder Wochentag ausgewertet, etwa um zu erkennen, ob unter der Woche ein Geschäftsreise-Segment fehlt, das die Wochenendspitzen ausgleichen könnte.
In der Praxis: Das Ziel ist nicht, die Auslastung um jeden Preis zu maximieren, sondern das Gleichgewicht zwischen Auslastung und ADR zu finden, das den RevPAR insgesamt optimiert.
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